Freitag, 18. April 2014

Energiewachttour - Holland

Die Energiewachttour hielt, was uns im Vorfeld versprochen wurde. Ein flaches Gelände, viel Wind, und starke Konkurrenz. Beim Vierer-Mannschaftszeitfahren belegten wir mit einer guten Minute Rückstand auf die Sieger den 14. Platz. Die erste Etappe ging dann leider, wenn ich das so sagen darf - voll in die Hose. Ich tat mir sehr schwer um mich im Feld zu positionieren und so kam es wie es kommen musste und ich riss, mit ein paar weiteren Fahrerinnen, vom Hauptfeld ab. Das einzige, was ich mir an diesem Tag nicht vorwerfen musste ist, dass ich nicht gekämpft hätte. So fuhren wir schlussendlich mit rund 3 Minuten Rückstand auf das Hauptfeld in das Ziel. Am letzten Tag nahm ich mir vor, aktiv im vorderen Drittel zu fahren. Was Anfangs auch gut gelang. Leider stürzte dann eine Fahrerin in der zweiten Reihe und sehr viele Fahrerinnen inklusive mir mussten kurz vom Rad. Ich hatte aber das Glück gleich weiterfahren zu können und versuchte wieder schnellstmöglich den Anschluss zu finden. Schaute auch gut aus, bis mich eine Mitstreiterin in eine Wiese bugsierte. Wo ich zwar stürzte aber unverletzt blieb. Somit war auch der dritte Arbeitstag beendet.
Mein Fazit. Man könnte jetzt sagen es braucht noch etwas mehr Glück. Aber wenn man auf die Ergebnislisten schaut, sieht man das trotz oder gerade wegen den schwierigen Verhältnisse die derzeit besten Juniorinnen Europas vorne sind. Die Form scheint zu passen, jetzt heißt es noch taktisch richtig zu agieren.
Die nächste Möglichkeit dazu, bekomme ich schon am kommenden Wochenende in Straßwalchen. Dort darf ich auch meine Premiere im Feld der Elite Frauen geben.
Ausfahrt mit den Nationalteam Kolleginnen: link von mir Anna Badegruber, rechts: Marlene Schilling und Kathrin Schweinberger 



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